Evangelische Lutherische
Kirchgemeinde Cunersdorf
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Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

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 Gebetsnewsletter

• Informationen zum Sehmataler Gebetsnewsletter vom 25. März 2020

Liebe Geschwister,

Paulus sagt uns: „Betet ohne Unterlass!“ (1. Thessalonicher 5,17). Da ja bekanntlich die Not beten lehrt, ist es wichtig, dass wir uns gerade jetzt an diesen Hinweis halten. Und es wird in diesen Tagen schon viel gebetet. Viele Aufrufe zum Gebet verbreiten sich. Es gibt verschiedene Gebetszeiten. Das ist gut so!

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Warum soll es dann noch extra einen „Sehmataler Gebetsnewsletter“ geben?

Weil ich glaube, dass es gut ist, wenn wir nicht nur allgemein beten, sondern wenn viele Beterinnen und Beter mit den gleichen konkreten Anliegen Gott in den Ohren liegen. Wenn wir das in unseren Orten machen, können das auch Anliegen aus unserer Region und eben nicht nur Anliegen aus aller Welt sein.

Geht es da nur um Corona?

Möglichst zwei mal pro Woche (vielleicht mittwochs und samstags) möchte ich konkrete Gebetsanliegen sammeln und in einem Gebetsnewsletter zusammenfassen. Dieser Gebetsnewsletter wird dann an alle Interessierten per Mail gesendet und im Internet veröffentlicht. Dafür können gerne verschiedene Gebetsanliegen an mich geschickt werden, damit ich sie mit aufnehmen kann.
Sicher wird die „Corona-Krise“ in der nächsten Zeit den Gebetsnewsletter bestimmen. Aber auch andere Anliegen sind wichtig und können aufgenommen werden. Corona ist für mich der Anlass, mit diesem Gebetsnewsletter zu beginnen. Wenn sich, so Gott will, die aktuelle Lage irgendwann wieder entspannt, soll es diesen Gebetsnewsletter aber weiterhin geben.

Wie sieht der Gebetsnewsletter aus?

Am Anfang soll immer ein kurzer Gedanke über das Gebet stehen. Danach werden die Gebetsanliegen in drei Kategorien aufgelistet:

  • Wir loben und danken unserem Gott …
  • Wir bitten in unserer Nähe für ... 
  • Wir bitten in der Ferne für …

Das Ganze soll nicht länger als eine Seite sein, damit es auch für viele zu schaffen ist. Wegen dieser Begrenzung können nicht alle wichtigen Gebetsanliegen auf einen Newsletter. Dann sollen sie aber in einer der nächsten Ausgaben bedacht werden.

Wann soll gebetet werden?

Die Gebetsanliegen sollten möglichst täglich vor Gott gebracht werden. Wie spät das gemacht wird und wie lange das dauert, ist jedem und jeder selbst überlassen. Wenn bereits zu festen Zeiten zum Gebet aufgerufen wird (wie z.B. in Cranzahl), kann diese feste Zeit eine gute Hilfe sein. Ansonsten sind in allen unseren Orten drei mal täglich die Glocken zu hören. Dieses tägliche Geläut ist ein Gebetsläuten, das uns zum Gebet ruft. Das können wir wieder neu für uns entdecken und zu diesen Zeiten beten. Aber auch jede andere Zeit ist gut. Wer dieses regelmäßige Gebet nicht schafft, kann sich ohne schlechtes Gewissen auch sporadisch beteiligen. Jedes Gebet, auch das seltene Gebet, ist ein gutes Gebet.

Wer soll mitbeten?

Möglichst viele! Deshalb kann der Gebetsnewsletter gerne weitergegeben und weitergeschickt werden. Alle, die mir dafür ihre Mail-Adresse geben, werden in den Verteiler aufgenommen. Gerade ältere Gemeindeglieder sind oft treue Beterinnen und Beter, haben aber leider oft kein Internet. Für sie könnte der Newsletter z.B. ausgedruckt und in den Briefkasten geworfen werden.
Vermutlich wird es sich automatisch so ergeben, dass sich unser Gebetsnewsletter vor allem im Sehmatal verbreitet – Cunersdorf zähle ich jetzt aufgrund der kirchlichen Strukturen ganz einfach zum (erweiterten) Sehmatal dazu. Deshalb verteile ich den Gebetsnewsletter zunächst vor allem hier. Wer sich auch aus anderen Orten beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

Und wenn ich nicht mitmachen möchte?

Zur Zeit werden sehr viele ähnliche Aufrufe gestartet. Wer sich lieber auf anderes konzentrieren möchte oder aus anderen Gründen den Gebetsnewsletter nicht erhalten möchte, sage mir einfach Bescheid. Dann wird er / sie aus dem Verteiler herausgenommen und bekommt den „Sehmataler Gebetsnewsletter“ nicht weiter.

Liebe Geschwister, das sind die wichtigsten Infos zum „Sehmataler Gebetsnewsletter“. Wer Fragen, Anregungen oder konkrete Gebetsanliegen hat, kann das gerne an mich weitergeben. Lasst uns die Hände falten und uns an das halten, was uns der Apostel Paulus mit auf den Weg gibt: „Betet ohne Unterlass!“
Seid gesegnet!
Euer Pfarrer Matti Schlosser
matti.schlosser@evlks.de


• 43. Ausgabe Buß- und Bettag, 18. November 2020

„Betet ohne Unterlass!“

Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Heute ist Buß- und Bettag. Dieser Tag wurde eingeführt, weil die Menschen gemerkt haben: Die
Herausforderungen in unserer Welt können wir aus unserer eigenen Kraft heraus nicht
bewältigen. Ohne Gottes Hilfe ist vieles nicht zu schaffen. Deshalb sind Gebet und Buße, das ist
die Hinwendung, die Umkehr zu Gott, den Menschen wichtig geworden. Jede Zeit hat ihre
Herausforderungen. Früher waren es Hungersnöte und Kriegsgefahr. Verglichen damit wirken die
Probleme der Corona-Zeit eher gering. Aber sie beschäftigen uns sehr. Ohne Gottes Hilfe können
wir diese Krise mit all ihren Facetten nicht überwinden, nicht in den Krankenhäusern und
Pflegeheimen, nicht in den Kindergärten und Schulen, nicht in den geschlossenen Einrichtungen
(Gaststätten usw.), nicht in den Familien, nicht in unseren Gemeinden, nicht in unserer
Gesellschaft. Wir brauchen die Buße, die Umkehr zu dem Gott, der uns stärkt, der uns
zusammenführt und der uns die Richtung zeigt. Gebet und Buße sind in den Psalmen immer
wieder zu finden. In einem Gebet von David kommt das ganz wunderbar zum Ausdruck. Er betet:
„Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem
einen, dass ich deinen Namen fürchte.“ (Psalm 86,11) Wenn wir in dieses Gebet von David
ernsthaft einstimmen, dann ist der Buß- und Bettag auch heute noch ein sinnvoller Feiertag.
Dann verändert er uns im Sinne Gottes und das ist gut für uns und für unsere Welt.
Wir loben und danken Gott …
… weil wir uns zu jeder Zeit im Gebet ihm zuwenden können und weil er uns in seinem Wort den
Weg weist.
… für den Buß- und Bettag, den wir in Sachsen noch als Feiertag haben, und für den
Gottesdienst, den wir heute zum Buß- und Bettag feiern konnten.
… das wunderbare Herbstwetter der vergangenen Tage.
Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, unsere Gemeinden und unsere Orte, dass wir uns immer wieder neu in Gebet und
Buße zu Gott hinwenden und uns von ihm leiten lassen.
… die Pflegeheime in unseren Orten, besonders Cranzahl, Bärenstein, Annaberg und Frohnau,
dass die Menschen, die dort wohnen, nicht an zu großer Einsamkeit leiden, und für alle,
die dort arbeiten, dass sie stets die nötige Kraft und die nötige Liebe haben.
… den kommenden Ewigkeitssonntag, dass er nicht nur, aber besonders für viele Trauernde ein
Tag der Hoffnung auf die Ewigkeit und ein Tag des Trostes sein möge.
Wir bitten in der Ferne für …
… weise Entscheidungen der Regierenden, die für die Menschen und im Sinne Gottes sind.
… Frieden in unserem Land und dafür, dass der Hass nicht überhand nimmt. Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 25. November 2020

Nächster Gottesdienst:

29 November 10:00 Uhr
Thema:
1. Advent

Beschreibung:
Familiengottesdienst

Ort: Martin-Luther-Kirche Cunersdorf

Tageslosung

Dienstag, 24.11.2020
Losungstext:Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.Psalm 98,3Lehrtext:Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen?Markus 4,21

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