Evangelische Lutherische
Kirchgemeinde Cunersdorf
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Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

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 Newsletter

• Informationen zum Sehmataler Gebetsnewsletter

Liebe Geschwister,

Paulus sagt uns: „Betet ohne Unterlass!“ (1. Thessalonicher 5,17). Da ja bekanntlich die Not beten lehrt, ist es wichtig, dass wir uns gerade jetzt an diesen Hinweis halten. Und es wird in diesen Tagen schon viel gebetet. Viele Aufrufe zum Gebet verbreiten sich. Es gibt verschiedene Gebetszeiten. Das ist gut so!

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Warum soll es dann noch extra einen „Sehmataler Gebetsnewsletter“ geben?

Weil ich glaube, dass es gut ist, wenn wir nicht nur allgemein beten, sondern wenn viele Beterinnen und Beter mit den gleichen konkreten Anliegen Gott in den Ohren liegen. Wenn wir das in unseren Orten machen, können das auch Anliegen aus unserer Region und eben nicht nur Anliegen aus aller Welt sein.

Geht es da nur um Corona?

Möglichst zwei mal pro Woche (vielleicht mittwochs und samstags) möchte ich konkrete Gebetsanliegen sammeln und in einem Gebetsnewsletter zusammenfassen. Dieser Gebetsnewsletter wird dann an alle Interessierten per Mail gesendet und im Internet veröffentlicht. Dafür können gerne verschiedene Gebetsanliegen an mich geschickt werden, damit ich sie mit aufnehmen kann.
Sicher wird die „Corona-Krise“ in der nächsten Zeit den Gebetsnewsletter bestimmen. Aber auch andere Anliegen sind wichtig und können aufgenommen werden. Corona ist für mich der Anlass, mit diesem Gebetsnewsletter zu beginnen. Wenn sich, so Gott will, die aktuelle Lage irgendwann wieder entspannt, soll es diesen Gebetsnewsletter aber weiterhin geben.

Wie sieht der Gebetsnewsletter aus?

Am Anfang soll immer ein kurzer Gedanke über das Gebet stehen. Danach werden die Gebetsanliegen in drei Kategorien aufgelistet:

  • Wir loben und danken unserem Gott …
  • Wir bitten in unserer Nähe für ... 
  • Wir bitten in der Ferne für …

Das Ganze soll nicht länger als eine Seite sein, damit es auch für viele zu schaffen ist. Wegen dieser Begrenzung können nicht alle wichtigen Gebetsanliegen auf einen Newsletter. Dann sollen sie aber in einer der nächsten Ausgaben bedacht werden.

Wann soll gebetet werden?

Die Gebetsanliegen sollten möglichst täglich vor Gott gebracht werden. Wie spät das gemacht wird und wie lange das dauert, ist jedem und jeder selbst überlassen. Wenn bereits zu festen Zeiten zum Gebet aufgerufen wird (wie z.B. in Cranzahl), kann diese feste Zeit eine gute Hilfe sein. Ansonsten sind in allen unseren Orten drei mal täglich die Glocken zu hören. Dieses tägliche Geläut ist ein Gebetsläuten, das uns zum Gebet ruft. Das können wir wieder neu für uns entdecken und zu diesen Zeiten beten. Aber auch jede andere Zeit ist gut. Wer dieses regelmäßige Gebet nicht schafft, kann sich ohne schlechtes Gewissen auch sporadisch beteiligen. Jedes Gebet, auch das seltene Gebet, ist ein gutes Gebet.

Wer soll mitbeten?

Möglichst viele! Deshalb kann der Gebetsnewsletter gerne weitergegeben und weitergeschickt werden. Alle, die mir dafür ihre Mail-Adresse geben, werden in den Verteiler aufgenommen. Gerade ältere Gemeindeglieder sind oft treue Beterinnen und Beter, haben aber leider oft kein Internet. Für sie könnte der Newsletter z.B. ausgedruckt und in den Briefkasten geworfen werden.
Vermutlich wird es sich automatisch so ergeben, dass sich unser Gebetsnewsletter vor allem im Sehmatal verbreitet – Cunersdorf zähle ich jetzt aufgrund der kirchlichen Strukturen ganz einfach zum (erweiterten) Sehmatal dazu. Deshalb verteile ich den Gebetsnewsletter zunächst vor allem hier. Wer sich auch aus anderen Orten beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

Und wenn ich nicht mitmachen möchte?

Zur Zeit werden sehr viele ähnliche Aufrufe gestartet. Wer sich lieber auf anderes konzentrieren möchte oder aus anderen Gründen den Gebetsnewsletter nicht erhalten möchte, sage mir einfach Bescheid. Dann wird er / sie aus dem Verteiler herausgenommen und bekommt den „Sehmataler Gebetsnewsletter“ nicht weiter.

Liebe Geschwister, das sind die wichtigsten Infos zum „Sehmataler Gebetsnewsletter“. Wer Fragen, Anregungen oder konkrete Gebetsanliegen hat, kann das gerne an mich weitergeben. Lasst uns die Hände falten und uns an das halten, was uns der Apostel Paulus mit auf den Weg gibt: „Betet ohne Unterlass!“
Seid gesegnet!
Euer Pfarrer Matti Schlosser
matti.schlosser@evlks.de


• 26. Ausgabe Mittwoch, 08. Juli 2020

„Betet ohne Unterlass!“

Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Jeder Mensch erlebt in seinem Leben Gutes und Schlechtes. Ich bin fest davon
überzeugt, niemand erlebt nur Gutes und niemand erlebt nur Schlechtes. Manche
haben allerdings den Eindruck, dass in ihrem Leben nur Schlechtes auf sie wartet.
Und es kann wirklich Zeiten geben, in denen sich die schlechten Nachrichten häufen.
Doch wenn ich gerade in diesen Zeiten nur auf diese schlechten Nachrichten schaue,
dann wird es mir noch schlechter gehen. Wer dagegen auch in schwierigen Zeiten
auf das Gute schaut, wird diese Zeiten besser bewältigen können. So fällt es auch
leichter, am Glauben dran zu bleiben. Deshalb ist die Aufforderung Davids für unser
Leben so wichtig: „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen
Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
(Psalm 103,1+2) Lasst uns dieser Aufforderung folgen und jeden Tag ganz bewusst
auf das Gute schauen, das Gott uns schenkt. Lassen wir unsere Seele Gott loben.
Wir loben und danken Gott …
… für all das Gute, das uns Gott an jedem Tag schenkt: für das Leben, für Essen und
Trinken, für unser Zuhause, für die Menschen an unserer Seite und für vieles
anderes mehr.
Wir bitten in der Nähe für …
… die Arbeiter und Angestellten in allen Betrieben, die noch immer in Kurzarbeit
sind, dass sie bald wieder voll arbeiten können.
… die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, z.B. an der Oberschule in
Sehma oder an den Gymnasien in Annaberg und Oberwiesenthal, die in
diesem Jahr auf vieles verzichten müssen, dass sie trotz der schwierigen
Umstände gute Ausbildungs- und Studienplätze finden.
… uns als Christinnen und Christen, dass wir jeden Tag auf das Gute schauen, das
Gott uns schenkt, besonders in den Zeiten, in denen uns viel Schlechtes tritt.
Wir bitten in der Ferne für …
… die Menschen in Entwicklungsländern, z.B. in Afrika, die viel mehr unter der
aktuellen Krise leiden als wir und wo z.B. wieder viel mehr Menschen hungern
müssen, dass sie Wege aus der Krise finden. Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 15. Juli 2020.

Nächster Gottesdienst:

12 Juli 09:00 Uhr
Thema:

Beschreibung:
Gottesdienst mit Kindergottesdienst

Ort: Martin-Luther-Kirche Cunersdorf

Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 10. Juli 2020

Eine Generation rühmt der andern deine Werke, und deine mächtigen Taten verkünden sie.
Psalm 145,4

Die Gnade mehre sich durch die wachsende Zahl der Glaubenden, und so ströme der Dank reichlich zur Verherrlichung Gottes.
2. Korinther 4,15

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